Hubert Dörer über Hubert Dörer!

Mein Name ist Hubert Dörer, ich wurde am 09. September 1966 in Villach geboren. Mein Leben war immer schon dem Sport gewidmet, mein Lebenslauf ist daher entsprechend geprägt.

Mit 10 Jahren begann ich vereinsmäßig Ski zu laufen und spürte damals schon zum ersten Mal, dass nie alleine die sportliche Leistung zählt. Obwohl ich einer der besten im Kader war, durfte ich nicht mit ins Trainingslager auf den Gletscher fahren, denn statt mir fuhren die Söhne der Trainer mit, und dies obwohl ich in jedem Rennen zeigte, wer der Schnellste war. Aus diesem Grund verließ ich den Schisport und kam danach mit 12 Jahren zum Langlaufen. Auch hier war ich sehr erfolgreich: Kärntner Meister, 5. Platz bei einem Austria Cup, Siege in verschiedenen Volksläufen usw. Außer Langlaufen spielte ich noch Fußball bei Sturm Fellach und später dann beim ASKÖ Töplitsch / Kellerberg.

Meinen ersten Kontakt zum Gewichtstraining hatte ich mit 16 Jahren, mein erster Trainingspartner war Franz Gerd Imöhl. Im Alter von 17 Jahren boxte ich mich beim Boxverein Union Villach durchs Leben.

Danach begann für mich ein neuer Lebensabschnitt: ich heiratete meine Lydia und wurde Vater von zwei bildhübschen Töchtern - Jenny und Corinna. In dieser Zeit lernte ich eine sehr interessante Sportart kennen, nämlich American Football. Mit meinen damals 104 kg war ich einer der Stärksten und spielte im Österreichischen Nationalteam. Nebenbei begann ich mit richtigem Aufbautraining, gemeinsam mit Fritz Scholz, der ein sehr guter Bodybuilder war und in dieser Zeit mein Vorbild personifizierte. Er lehrte mir die Kunst, seinen Körper zu verändern und zu formen - „Bodybuilding“.

Im Alter von 26 Jahren lernte ich den Strongman – Sport kennen. Otto Wanz veranstaltet seine Austrian – Giants und fragte mich, ob ich als American Footballer gegen die stärksten Österreicher kämpfen wollte. An Mut und Selbstvertrauen hat es bei mir nie gefehlt und deshalb stimmte ich zu. Das Ergebnis meines ersten Wettkampfes war der neunte Platz unter zwölf Startern. Natürlich war ich damit nicht zufrieden, denn ich wollte immer schon nur eines, nämlich der Beste sein.

Klaus Bernhard, ein Strong-Man mit internationaler Erfahrung motivierte mich, mit ihm in Lienz zu trainieren. Das bedeutete für mich, jeden Samstag von Villach nach Lienz zu fahren, eine Strecke von 105 km. Dies tat ich monatelang, nur um mit Klaus zu trainieren.

Im Feber 1996 absolvierte ich meinen ersten Wettkampf im Powerlifting (Kraftdreikampf). Ohne irgendwelche Hilfsmittel schaffte ich mit meinen 113 kg Körpergewicht folgende Ergebnisse: 250 kg in der Kniebeuge, 180 kg beim Bankdrücken und 240 kg beim Kreuzheben, Gesamtergebnis 670 kg. Mit dieser Leistung sicherte ich mir den zweiten Platz und ab diesem Zeitpunkt war ich verliebt in diesem Sport.



Hubert und sein Masseur...